Mir gefällt dieser Bilderrahmen gut,
aber ob sich die Pflanzen auch gut fühlen
Wenn man mal darüber nachdenkt, was wir den Pflanzen alles antuen,
grenzt das oft an Vergewaltigung.
Sonne, Regen und Wind würden den Pflanzen sicher besser gefallen.
Müssen wir denn alles machen, was machbar ist
Rein optisch gefallen mir diese Rahmen, aber etwas in mir sträubt sich, lebende Pflanzen als Dekoration in ein Milieu zu bringen, wo an ein Weiterwachsen kaum, und an ein Gedeihen gar nicht zu denken ist. Man sollte sie zumindest bald wieder in ihren passenden Biotop bringen. Man könnte auch solche Kompositionen aus Zapfen, Samen, Früchten, Rinden, Strohblumen oder anderen toten Pflanzenteilen mit Schauwert herstellen.
Nee, wirklich, das ist doch nicht wirklich schön und ich empfinde das wie Raphia auch eher als Vergewaltigung der Pflanzen. Hortulanus hat völlig Recht, das sind lebendige Pflanzen und die sollten natürlich wachsen können.
Man kann doch wirklich schöne Bilder mit toten Pflanzenmaterialien gestalten, wenn es schon sein muss.
Ich bin auch kein Freund dieser Form von "Vergewaltigung". Nichts gegen vertikale Gärten. Aber die gezeigten
Pflanzen vergeilen auf dem Drahtgeflecht nach kurzer Zeit in der Wohnung und ein Ende ist vorprogrammiert. Dagegen ein Bilderrahmen mit Miniatur-Phalaenopsis in der Nähe eines hellen Fensters finde ich wunderschön. Diese Form von vertikalem Gärtnern auch "Green Urban Living" genannt wird in den nächsten Jahren verstärkt die deutschen Wohnungen erobern.