meinen ersten Kontakt mit der Gattung Gasteria hatte ich im Alter von 10 Jahren. Vor dem Physikraum lag ein halbschattiger Flur. Das Fensterbrett im Flur war etwa 1,5 m breit. Und eine Gasteria carinata stand in einem Tontopf einsam und verlassen darauf. Irgendwann nahm ich mir einen Ableger von der Pflanze ab und zog ihn groß. Zu der Zeit sammelte ich mehrere Sukkulente wie Aloen, Sedum und Mesems. Die Pflanze blühte auch nach 3 Jahren schön in einem blassen orangerot. Sie wurde größer und ich gab die Ableger weiter. Später als ich umzog, verschwand leider die Pflanze irgendwie. Vergangenes Jahr im Italienurlaub stieß ich im Supermarkt dann zufällig auf einen Stand mit Sukkulenten. Da war sie wieder meine Gasteria. Zwischen weiteren Fettpflanzen; darunter Aloen, Crassula und Opuntien. Sie wurden in 7 cm Töpfen mit einer dekorativen Kragenmanschette angeboten. Darauf eine ausführliche Kulturanleitung, wie man sie fast nur aus Fachbüchern kennt. Man muss schon sagen. Die Italiener verstehen was von Vermarktung dachte ich mir.
Zurück in Deutschland war ich ein wenig wehmütig. Hätte ich mir doch die Gasteria gekauft. Na ja man kann nicht alles haben. So feierte ich gestern meinen Geburtstag. Und was bekam ich von meiner Schwägerin geschenkt.
Meine Freundin aus Südafrika. Auch in einer Kragenmanschette; lediglich in deutscher Sprache die ausführliche Kulturanleitung darauf geschrieben. Und wo wurde sie produziert?