Dieser Tag wurde in der katholischen Kirche zum Gedenktag erklärt und mit der Zeit immer mehr zum festlichen Anlass, das vergangene Jahr zu verabschieden.
Genau genommen dauerte es viele Jahrhunderte, bis das Fest zum Ende des Jahres als Silvester bezeichnet wurde.
Erstmalig im Jahr 1582, mit Beginn des Gregorianischen Kalenders.
Fortan wurde der letzte Tag des Jahres „Silvester“ genannt.
Die Tradition eines Silvesterfeuers geht auf die Germanen zurück, die am Ende des Jahres Feuerzeremonien veranstalteten, um böse Geister zu vertreiben.
Zuvor feierten die Germanen zur Wintersonnenwende das "Julfest" - den Tod des alten und die Geburt des neuen Jahres.
Ein germanisches Jahr rechnete sich allerdings nur nach zwölf Vollmonden - dadurch war es um elf beziehungsweise zwölf Tage zu kurz.
Damit das neue Jahr dennoch immer zum gleichen Zeitpunkt anfing, wurden die sogenannten Raunächte eingeführt: Die Zeit zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar, an der nach germanischer Auffassung die Sonne stillstand.
Silvester ist eine der drei wichtigsten Raunächte.
Heute hat Silvester in vielen Kulturen und Gesellschaften eine tiefere symbolische Bedeutung, denn es steht für Abschied und Neuanfang.
Üblicherweise wird ein Jahresrückblick gehalten mit Fokus auf Kriege, Naturkatastrophen und Klimaerwärmung.
Aber auch mit Blick darauf, was positiv war, wo ein Krieg beendet und ein Klimaziel zumindest teilweise erreicht wurde.
Der Jahreswechsel um Mitternacht wird meist mit Feuerwerk und Glockengeläut gefeiert.
Doch so unterschiedlich die Länder sind, so unterschiedlich sind auch Bräuche und Gewohnheiten an diesem einen speziellen Tag im Jahr.
(Hier ein Link zum Nachlesen:
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Isabel