Ulla, ich will Dich noch etwas löchern:
Welche Topfgröße benutzt Du für Deine Hibisken (1-2 jährige)?
Wie eng stehen die bei Dir im Winterquartier zusammen?
Stehen die Pflanzen im Sommer im Freiland oder im Gewächshaus?
Benutzt Du Zusatzbeleuchtung im Winter?
Ab welchem Alter kann ein Küstenhibiskus blühen?
Welche Topfgröße sollte man für die 1-2 jährige verwenden?
- Marlies
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Welche Topfgröße sollte man für die 1-2 jährige verwenden?
Zuletzt geändert von Admina am Do 8. Nov 2012, 10:53, insgesamt 7-mal geändert.
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Herzliche Grüße aus Lothringen von Lorraine
-
UllaL
Re: Welche Topfgröße sollte man für die 1-2 jährige verwende
Lorraine,
die Topfgröße hängt ganz von der Durchwurzelung des Substarts ab und von daher gibt es keine allgemein gültigen Regeln.
Man sollte eine Pflanze immer nur dann in einen um eine Größe größeren Topf umpflanzen wenn das Substrat wirklich gut durchwurzelt ist, nicht vorher und schon gar nicht zur Winterzeit.
Bei mir stehen die Pflanzen relativ locker auf den Fensterbänken und im Wintergarten, das ist wichtig für die Luftzirkulation.
Alle meine Pflanzen stehen von Mitte Mai bis Mitte September im Garten, teilweise in den Beeten auf umgedrehten Untersetzern, teilweise entlang dem Wintergarten in mehreren Reihen auf dem Kieselbett.
Nein, ich benutze keine Zusatzbeleuchtung im Winter, ich halte das bei mir für überflüssig.
Normalerweise blüht der Küstenhibiskus in unseren Breiten überhaupt nur unter Gewächshausbedingungen und auch da erst nach vielen Jahren. Ich hatte über 10 Jahre einen Küstenhibiskus wie auch verschiedene andere normalerweise als Baum wachsende Hibisken (hibiscus tiliaceus) und das Ergebnis war nur wunderschönes Laub aber nie eine Blüte.
Herzliche Grüße
Ulla
die Topfgröße hängt ganz von der Durchwurzelung des Substarts ab und von daher gibt es keine allgemein gültigen Regeln.
Man sollte eine Pflanze immer nur dann in einen um eine Größe größeren Topf umpflanzen wenn das Substrat wirklich gut durchwurzelt ist, nicht vorher und schon gar nicht zur Winterzeit.
Bei mir stehen die Pflanzen relativ locker auf den Fensterbänken und im Wintergarten, das ist wichtig für die Luftzirkulation.
Alle meine Pflanzen stehen von Mitte Mai bis Mitte September im Garten, teilweise in den Beeten auf umgedrehten Untersetzern, teilweise entlang dem Wintergarten in mehreren Reihen auf dem Kieselbett.
Nein, ich benutze keine Zusatzbeleuchtung im Winter, ich halte das bei mir für überflüssig.
Normalerweise blüht der Küstenhibiskus in unseren Breiten überhaupt nur unter Gewächshausbedingungen und auch da erst nach vielen Jahren. Ich hatte über 10 Jahre einen Küstenhibiskus wie auch verschiedene andere normalerweise als Baum wachsende Hibisken (hibiscus tiliaceus) und das Ergebnis war nur wunderschönes Laub aber nie eine Blüte.
Herzliche Grüße
Ulla
- Marlies
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Re: Welche Topfgröße sollte man für die 1-2 jährige verwende
Ulla, Danke schon mal fuer Deine ausführliche Antwort. ich bin schon mal froh, dass Du keine Zusatzbeleuchtung hast. Da haben ja meine Pflanzen auch eine Chance. Sie haben nämlich fast alle begehrten hellen Plätze im Wohnzimmer belegt.
Mit dem Garten habe ich allerdings Probleme. Bei uns ist es oft so stürmisch, dass sogar die Gartenmöbel von der Terrasse fliegen. Sogar die schweren Kuebel mit den Palmen haut es immer wieder um. Dieses Jahr hatte ich meine Hibiskussaemlinge im Gewächshaus. Da kann es aber sehr heiss werden trotz offenen Tueren und Fenstern. Da muss ich mir echt was einfallen lassen.
Mit dem Garten habe ich allerdings Probleme. Bei uns ist es oft so stürmisch, dass sogar die Gartenmöbel von der Terrasse fliegen. Sogar die schweren Kuebel mit den Palmen haut es immer wieder um. Dieses Jahr hatte ich meine Hibiskussaemlinge im Gewächshaus. Da kann es aber sehr heiss werden trotz offenen Tueren und Fenstern. Da muss ich mir echt was einfallen lassen.
Herzliche Grüße aus Lothringen von Lorraine
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UllaL
Re: Welche Topfgröße sollte man für die 1-2 jährige verwende
Lorraine,
ich halte es für wichtig die Hibisken so im Haus zu halten wie es 95% der anderen Hibiskusliebhaber tun müssen, sonst kann ich keine zuverlässigen Aussagen zur Zimmerkultur machen.
Ich habe natürlich auch mal eine zusätzliche Beleuchtung ausprobiert, dass war aber erstens ein riesiger Aufwand, zweitens hat es so wenig gebracht, also habe ich das schleunigst wieder gelassen.
Unsere Doppelhaushälfte ist nach Ost/Süden/West ausgerichtet, da habe ich sowieso relativ günstige Lichtverhältnisse.
Wichtig ist: je heller die Hibisken überwintern desto weniger kommen sie in den Stress und somit besser ins Frühjahr. Die Wärme spielt da nur eine untergeordnete Rolle, man kann sie ja hell bei 15°C überwintern, nur muss man dann mit dem gießen SEHR vorsichtig sein.
Hibisken im Garten,bzw. Gartenbeet: alle Hibiskustöpfe haben an der Seite einen Stab an dem ich sie festbinde, auch die kleineren Töpfe die zwischen den Stauden stehen.
Außerdem sind Hibisken Flachwurzler und brauchen mehr breite als Hohe Töpfe, darauf sollte man unbedingt achten, die kippen dann nämlich auch nicht so schnell um.
Nächstes Jahr werde ich zusammen mit anderen Hibiskusfreunden das Experiment machen einige meiner Hibisken in Locheimern, andere ohne Topf in ein Gartenbeet zu pflanzen. Ein Freund aus Belgien macht das seit Jahren und bei ihm explodieren die Hibisken regelrecht über die Monate. Bin mir allerdings noch nicht schlüssig welche Sorten ich nehmen werde.
Die kleinen Hibiskussämlinge könnten doch eventuell auf sonnigen Fensterbrettern "übersommern", das wäre weniger Stress für sie als im überhitzten Gewächshaus. Draußen zu stehen wäre aber doch das Allerbeste, das härtet sie ab. Ich habe meine Sämlinge in den 10er Pflanzschalen, da bleiben sie auch drin bis zum nächsten Jahr (bis auf die ganz großen) und den 10er Pack wirft auch kein Wind um.
Herzliche Grüße
Ulla
ich halte es für wichtig die Hibisken so im Haus zu halten wie es 95% der anderen Hibiskusliebhaber tun müssen, sonst kann ich keine zuverlässigen Aussagen zur Zimmerkultur machen.
Ich habe natürlich auch mal eine zusätzliche Beleuchtung ausprobiert, dass war aber erstens ein riesiger Aufwand, zweitens hat es so wenig gebracht, also habe ich das schleunigst wieder gelassen.
Unsere Doppelhaushälfte ist nach Ost/Süden/West ausgerichtet, da habe ich sowieso relativ günstige Lichtverhältnisse.
Wichtig ist: je heller die Hibisken überwintern desto weniger kommen sie in den Stress und somit besser ins Frühjahr. Die Wärme spielt da nur eine untergeordnete Rolle, man kann sie ja hell bei 15°C überwintern, nur muss man dann mit dem gießen SEHR vorsichtig sein.
Hibisken im Garten,bzw. Gartenbeet: alle Hibiskustöpfe haben an der Seite einen Stab an dem ich sie festbinde, auch die kleineren Töpfe die zwischen den Stauden stehen.
Außerdem sind Hibisken Flachwurzler und brauchen mehr breite als Hohe Töpfe, darauf sollte man unbedingt achten, die kippen dann nämlich auch nicht so schnell um.
Nächstes Jahr werde ich zusammen mit anderen Hibiskusfreunden das Experiment machen einige meiner Hibisken in Locheimern, andere ohne Topf in ein Gartenbeet zu pflanzen. Ein Freund aus Belgien macht das seit Jahren und bei ihm explodieren die Hibisken regelrecht über die Monate. Bin mir allerdings noch nicht schlüssig welche Sorten ich nehmen werde.
Die kleinen Hibiskussämlinge könnten doch eventuell auf sonnigen Fensterbrettern "übersommern", das wäre weniger Stress für sie als im überhitzten Gewächshaus. Draußen zu stehen wäre aber doch das Allerbeste, das härtet sie ab. Ich habe meine Sämlinge in den 10er Pflanzschalen, da bleiben sie auch drin bis zum nächsten Jahr (bis auf die ganz großen) und den 10er Pack wirft auch kein Wind um.
Herzliche Grüße
Ulla
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- Marlies
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Re: Welche Topfgröße sollte man für die 1-2 jährige verwende
Wow, das sieht ja mal gut aus bei Dir! Bei mir ist es ähnlich, allerdings mit gemischtem Publikum.
Eingraben ist sicher eine klasse Sache, nur müßte ich vorher eine Ladung Dynamit haben. Unser Boden hier ist hart und voller Kalksteine. Da kommt man mit dem Spaten höchstens rein, wenn es lange geregnet hat.
Eingraben ist sicher eine klasse Sache, nur müßte ich vorher eine Ladung Dynamit haben. Unser Boden hier ist hart und voller Kalksteine. Da kommt man mit dem Spaten höchstens rein, wenn es lange geregnet hat.
Herzliche Grüße aus Lothringen von Lorraine