Mähroboter für den Rasen
Verfasst: Do 19. Mär 2015, 11:21
Hallo
So langsam beginnt der Rasen wieder zu wachsen. Es dauert dann nicht mehr lange und man muß praktisch jede Woche einmal den Rasen mähen. Eine oft ungeliebte Tätigkeit, die man aber heute einem Mähroboter überlassen kann. Mähroboter gibt es inzwischen für Rasenflächen von 500 bis 6000 m² und kosten etwa 1000 bis 5000 €. Es gibt inzwischen auch Mähroboter für Rasenflächen größer 6000 m², dann aber liegen die Preise noch immer jenseits von Gut und Böse.
Das Prinzip ist bei den etwa Bodenstaubsauger großen Geräten immer das Gleiche. Ein Hochgeschwindigkeitsmesser schneidet millimeterkurze Stücke von den Grashalmen ab. Da die Geräte über keinen Fangkorb verfügen, verbleibt das Schnittgut auf dem Rasen. Damit der Roboter die Grenzen des Rasens erkennt, muß bei den meisten Geräten entlang der Rasenkontur ein Kabel verlegt werden. Dieses Kabel ist bestromt und das entstehende Magnetfeld wird vom Roboter erkannt. Außerdem dient das Kabel in den meisten Fällen auch als Leitstrahl um die Ladestation wieder aufzufinden. Wann, und wie oft in der Woche gemäht wird, daß läßt sich bei allen Modellen in vielfältiger Weise programmieren. Nicht ganz ungefährlich ist so ein selbständiger Roboter für kleine Kinder, die schnell mal unter das Gerät fassen und dabei mit den Messern in Kontakt kommen können.
Im Sommer 2014 hatte ich einen ehemaligen Arbeitskollegen besucht, der mir stolz seinen Mähroboter präsentierte. Der Roboter stand in seiner Ladestation und nach Eingabe einer 4-stelligen PIN wurde er per Knopfdruck gestartet. Als erstes fuhr er, entlang dem verlegten Kabel, die gesamte Kontur des Rasens ab und beschnitt damit die Rasenkante. Danach fing er an, Bahn für Bahn, die Rasenfläche zu mähen. Nicht bei jedem Mähen trifft er dabei die gesamte Rasenfläche, aber über eine Woche hinweg hat er jeden Punkt mindestens einmal gemäht. Nachdem er fertig war fuhr er zum Kabel und entlang dem Kabel zur Ladestation. Dort koppelte er sich automatisch an das Ladegerät an und ist dann für den nächsten Mähdurchgang am folgenden Tag bereit.
Bei schönem Wetter und idealen Bedingungen hatte der Mähroboter seine Arbeit einwandfrei erledigt. Was aber wenn es eine zeitlang geregnet hat, das Gras etwas länger ist, oder Ästchen und Blätter die Arbeit erheblich erschweren ? Ich denke man sollte den guten alten Motormäher nicht gleich wegwerfen, den ab und zu wird er sicher noch gebraucht. Und die Entwicklung dieser Roboter ist noch lange nicht abgeschlossen.
Beim nächsten Besuch werde ich meinen Arbeitskollegen nach seinen Erfahrungen fragen und euch darüber berichten.
So langsam beginnt der Rasen wieder zu wachsen. Es dauert dann nicht mehr lange und man muß praktisch jede Woche einmal den Rasen mähen. Eine oft ungeliebte Tätigkeit, die man aber heute einem Mähroboter überlassen kann. Mähroboter gibt es inzwischen für Rasenflächen von 500 bis 6000 m² und kosten etwa 1000 bis 5000 €. Es gibt inzwischen auch Mähroboter für Rasenflächen größer 6000 m², dann aber liegen die Preise noch immer jenseits von Gut und Böse.
Das Prinzip ist bei den etwa Bodenstaubsauger großen Geräten immer das Gleiche. Ein Hochgeschwindigkeitsmesser schneidet millimeterkurze Stücke von den Grashalmen ab. Da die Geräte über keinen Fangkorb verfügen, verbleibt das Schnittgut auf dem Rasen. Damit der Roboter die Grenzen des Rasens erkennt, muß bei den meisten Geräten entlang der Rasenkontur ein Kabel verlegt werden. Dieses Kabel ist bestromt und das entstehende Magnetfeld wird vom Roboter erkannt. Außerdem dient das Kabel in den meisten Fällen auch als Leitstrahl um die Ladestation wieder aufzufinden. Wann, und wie oft in der Woche gemäht wird, daß läßt sich bei allen Modellen in vielfältiger Weise programmieren. Nicht ganz ungefährlich ist so ein selbständiger Roboter für kleine Kinder, die schnell mal unter das Gerät fassen und dabei mit den Messern in Kontakt kommen können.
Im Sommer 2014 hatte ich einen ehemaligen Arbeitskollegen besucht, der mir stolz seinen Mähroboter präsentierte. Der Roboter stand in seiner Ladestation und nach Eingabe einer 4-stelligen PIN wurde er per Knopfdruck gestartet. Als erstes fuhr er, entlang dem verlegten Kabel, die gesamte Kontur des Rasens ab und beschnitt damit die Rasenkante. Danach fing er an, Bahn für Bahn, die Rasenfläche zu mähen. Nicht bei jedem Mähen trifft er dabei die gesamte Rasenfläche, aber über eine Woche hinweg hat er jeden Punkt mindestens einmal gemäht. Nachdem er fertig war fuhr er zum Kabel und entlang dem Kabel zur Ladestation. Dort koppelte er sich automatisch an das Ladegerät an und ist dann für den nächsten Mähdurchgang am folgenden Tag bereit.
Bei schönem Wetter und idealen Bedingungen hatte der Mähroboter seine Arbeit einwandfrei erledigt. Was aber wenn es eine zeitlang geregnet hat, das Gras etwas länger ist, oder Ästchen und Blätter die Arbeit erheblich erschweren ? Ich denke man sollte den guten alten Motormäher nicht gleich wegwerfen, den ab und zu wird er sicher noch gebraucht. Und die Entwicklung dieser Roboter ist noch lange nicht abgeschlossen.
Beim nächsten Besuch werde ich meinen Arbeitskollegen nach seinen Erfahrungen fragen und euch darüber berichten.