Düngung von Orchideen
Verfasst: Mi 11. Feb 2015, 16:02
Für die Düngung von Orchideen ist pauschal nicht so einfach eine Aussage zu treffen, dazu sind es einfach zu viele Gattungen und Arten aus den verschiedensten Regionen.
Grundsätzlich gilt bei Orchideen - lieber weniger Dünger als zu viel.
Wichtig ist über seine Orchidee zu wissen - ist es eine Art, eine Primärhybride oder eine Hybride und wie lebt sie in ihrer Heimat. Außerdem sollte man den Wachstumsrythmus seiner Pflanze beobachten.
Arten und Hybriden sind meist Dünger empfindlicher wie Hybriden - natürlich gibt es auch Hybriden die empfindsam im Wurzelbereich reagieren.
Düngen ist nur während der Wachstumszeit angesagt, wenn sie einen Neutrieb, Blattwachstum zeigen oder Blütentriebe bekommen.
Für Orchideen die in ihrer Heimat epiphytisch leben, gilt - das sie wenig Nährstoffe benötigen. Die Wurzeln sind salzempfindlich und sterben bei einem zu viel an Dünger leicht ab. Diese Pflanzen erhalten während sie wachsen alle 2 bis 4 Wochen eine Düngung und zwischendurch sollte mit ungedüngtem Wasser gegossen werden, um die Salze aus dem Substrat zu spülen.
Für terrestrische Orchideen ist es wichtig zu wissen, auf welcher Art Boden sie in ihrer Heimat wachsen - nicht nur weil sich daraus Substratansprüche ergeben, sondern auch Düngeransprüche und Wasserbedarf herleiten. Pflanzen aus kargen Böden benötigen natürlich wenig oder keinen Dünger, während andere wiederrum nährstoffhungig sind.
Für Orchideen die auf Felsen oder Steinen wachsen (lithophytisch Orchideen) ist ebenfalls ein geringes Düngen angesagt, sie kommen mit wenig aus.
Als Dünger empfiehlt sich nur Dünger der direkt als Orchideendünger ausgewiesen ist. Bei den aus dem normalen Handel sollte man allerdings niemals die angegebenen Düngermengen überschreiten, für die Orchideen mit wenig Nährstoffbedarf sollte es nur die halbe Konzentration sein - für wurzelempfindliche Arten und Hybriden noch weniger. Zu empfehlen ist es sich bei unseren einheimschen Orchideenzüchtern nach selbthergestellten Düngern umzusehen - preislich liegen die auch nicht anders wie die handelsüblichen Dünger, sind aber oft passender auf die Ansprüche der Orchideen eingestellt als der handelsübliche Dünger.
Wichtig ist auch noch das Wasser - mit dem Wasser aus der Leitung sind viele Orchideenhybriden über längere Zeit unter Umständen überfordert. Auch hier gilt Hybriden sind meist etwas toleranter wie Arten und Primärhybriden. Besser ist Wasser aus der Umkehrosmoseanlage - leicht aufgedüngt, sauberes Regenwasser, oder man mischt destilliertes Wasser bzw. stilles Mineralwasser mit Leitungswasser.
Grundsätzlich gilt bei Orchideen - lieber weniger Dünger als zu viel.
Wichtig ist über seine Orchidee zu wissen - ist es eine Art, eine Primärhybride oder eine Hybride und wie lebt sie in ihrer Heimat. Außerdem sollte man den Wachstumsrythmus seiner Pflanze beobachten.
Arten und Hybriden sind meist Dünger empfindlicher wie Hybriden - natürlich gibt es auch Hybriden die empfindsam im Wurzelbereich reagieren.
Düngen ist nur während der Wachstumszeit angesagt, wenn sie einen Neutrieb, Blattwachstum zeigen oder Blütentriebe bekommen.
Für Orchideen die in ihrer Heimat epiphytisch leben, gilt - das sie wenig Nährstoffe benötigen. Die Wurzeln sind salzempfindlich und sterben bei einem zu viel an Dünger leicht ab. Diese Pflanzen erhalten während sie wachsen alle 2 bis 4 Wochen eine Düngung und zwischendurch sollte mit ungedüngtem Wasser gegossen werden, um die Salze aus dem Substrat zu spülen.
Für terrestrische Orchideen ist es wichtig zu wissen, auf welcher Art Boden sie in ihrer Heimat wachsen - nicht nur weil sich daraus Substratansprüche ergeben, sondern auch Düngeransprüche und Wasserbedarf herleiten. Pflanzen aus kargen Böden benötigen natürlich wenig oder keinen Dünger, während andere wiederrum nährstoffhungig sind.
Für Orchideen die auf Felsen oder Steinen wachsen (lithophytisch Orchideen) ist ebenfalls ein geringes Düngen angesagt, sie kommen mit wenig aus.
Als Dünger empfiehlt sich nur Dünger der direkt als Orchideendünger ausgewiesen ist. Bei den aus dem normalen Handel sollte man allerdings niemals die angegebenen Düngermengen überschreiten, für die Orchideen mit wenig Nährstoffbedarf sollte es nur die halbe Konzentration sein - für wurzelempfindliche Arten und Hybriden noch weniger. Zu empfehlen ist es sich bei unseren einheimschen Orchideenzüchtern nach selbthergestellten Düngern umzusehen - preislich liegen die auch nicht anders wie die handelsüblichen Dünger, sind aber oft passender auf die Ansprüche der Orchideen eingestellt als der handelsübliche Dünger.
Wichtig ist auch noch das Wasser - mit dem Wasser aus der Leitung sind viele Orchideenhybriden über längere Zeit unter Umständen überfordert. Auch hier gilt Hybriden sind meist etwas toleranter wie Arten und Primärhybriden. Besser ist Wasser aus der Umkehrosmoseanlage - leicht aufgedüngt, sauberes Regenwasser, oder man mischt destilliertes Wasser bzw. stilles Mineralwasser mit Leitungswasser.