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Farne am Naturstandort Wald
Verfasst: Mi 4. Feb 2015, 06:07
von Ivonne Schönherr
Für schöne Farne braucht man nicht in die Ferne schweifen. Auch unsere einheimischen Wälder bringen schöne Farne hervor.
Re: Farne am Naturstandort Wald
Verfasst: Mi 4. Feb 2015, 10:00
von Athyriana
Dem kann ich nur zustimmen. Es gibt in Deutschland ca. 20 heimische Arten, wovon sich ca. die Hälfte den Naturstandort Wald teilen. Auf Deinen Fotos erkenne ich 3 davon.
Am Naturstandort Wald kommen 3 Wurmfarnarten vor, das sind D.filix-mas, D. dilatata und D.carthusiana und nur eine Frauenfarnart.
Auf dem ersten Foto eine Jungpflanze von Dryopteris filix-mas, dem Wurmfarn. Solange er klein ist wächst er etwas überhängend, größere Exemplare wachsen dann ziemlich senkrecht aufrecht. Im Jugendstadium ist er leicht mit dem Goldschuppenfarn zu verwechseln, der ausgewachsenen wunderschön goldbraun leuchtende Schuppen hat.
Auf dem zweiten Foto das ist vermutlich ein Dryopteris dilatata, der mag es etwas feuchter als der vorherige, die Wedel fallen weiter auseinander.
Auf dem 3. Foto das dürfte ein Frauenfarn sein, Athyrium filix-femina.
Um Farne ganz sicher zu bestimmen bräuchte es ein Foto der Sori (dier Form und Anordnung der Sporenkapseln ist dabei wichtig), der Wedelform, eine Angabe der Größe des Farnes (vom ausgewachsenen Exemplar) und der Anrodnung der Fiedern.
Re: Farne am Naturstandort Wald
Verfasst: Mi 4. Feb 2015, 10:29
von Ivonne Schönherr
Ich werde in Zukunft auch die Details versuchen einzufangen.

In einer Ecke in unserem Wäldchen hier ist eine ganze Gruppe Farne und macht es sich dort gemütlich.
Re: Farne am Naturstandort Wald
Verfasst: Mi 4. Feb 2015, 17:33
von Martin
Athyriana hat geschrieben:
Auf dem ersten Foto eine Jungpflanze von Dryopteris filix-mas, dem Wurmfarn. Solange er klein ist wächst er etwas überhängend, größere Exemplare wachsen dann ziemlich senkrecht aufrecht. Im Jugendstadium ist er leicht mit dem Goldschuppenfarn zu verwechseln, der ausgewachsenen wunderschön goldbraun leuchtende Schuppen hat.
Auf dem zweiten Foto das ist vermutlich ein Dryopteris dilatata, der mag es etwas feuchter als der vorherige, die Wedel fallen weiter auseinander.
Auf dem 3. Foto das dürfte ein Frauenfarn sein, Athyrium filix-femina.
Hallo Athyriana,
den Frauenfarn habe ich nicht mit Wurmfarnen zusammen gesehen. Er scheint etwas feuchtere Luft zu bevorzugen. An heißen Spätsommertagen kommt es hin und wieder zu Verbrennungenan an den Blattwedeln in
meinem Garten.
Re: Farne am Naturstandort Wald
Verfasst: Mi 4. Feb 2015, 18:18
von Athyriana
Hallo Martin,
ich trete mit folgenden Foto den Beweis an daß beide an einem Standort wachsen und gedeihen.

Ich hatte wie Verbrennungen aussehende Schäden an den Wedelspitzen bei meinen Farnen bisher nur wenn der Boden zu trocken wurde, nicht von der Sonne von oben.
Auf folgendem Foto ein Teil meines Steingartens, volle Sonne, rechts im Bild Frauenfarn und links Wurmfarn, beide mit dem Wurzelstock unter den Steinen. Wenn man unten auf die Stängel schaut kann man sie an der Farbe unterscheiden. (grün Frauenfarn, braun Wurmfarn).
Foto gelöscht von Athyriana
Auch hier im Wald waschsen beide Arten oft nebeneinander. Der Standort auf dem Foto ist auch nur 100 m vom Waldrand weg, der direkt hinter unserem Haus beginnt.
Nach meiner Erfahrung wachsen Farne dort am besten wo sie sich selbst ausgesät haben, auch wenn es ein Platz im Steingarten ist.
Re: Farne am Naturstandort Wald
Verfasst: Mi 4. Feb 2015, 18:43
von Tetje
Ich habe gestern einen Beitrag über die sehr seltenen "weißen" Schwarzbären
aus Kanada gesehen, sie werden von den einheimischen Indianern als "Heilige
Geisterbären" verehrt.
In dem Beitrag konnte man riesige, fast unendliche Farnwälder im Nordwesten
von Kanada sehen.
