Lathyrus vernus - Frühlings-Platterbse
Verfasst: Sa 25. Jan 2014, 14:51
Im lichten Schattengarten zieht zu Beginn des Vollfrühlings ein bunter Farbklecks - Lathyrus vernus, die Frühlingsblatterbse, ein einheimischer Schmetterlingsblüher - die Blicke auf sich.
Aus den hellgrünen, gefiederten Blättern und den interessant geformten Knospen
eintwickelt sich diese Farbwucht:
Wer die Blüten während der vierwöchigen Blütezeit von /Ende März, April bis Mai öfters und genauer betrachtet, wird feststellen, dass die Farbe von einem anfänglichen leuchtenden Rotviolett zu einem gedämpfteren Blauviolett/Blau wechselt
– bedingt durch die Veränderung des Zellsaftes von sauer nach neutral-alkalisch.
(Im Newsletter des BGBM Berlin-Dahlem vom Mai 2013 steht dazu geschrieben: „Mit einem Farbwechsel von lila zu blau signalisieren die bereits bestäubten Blüten: ‚Zu mir brauchst du nicht mehr fliegen, hier ist schon alles erledigt.’“)
Die Frühlingsplatterbese bevorzugt einen nährstoffreichen und humosen Boden, lt. Literatur speziell unter Laubbäumen oder in Mischwäldern, außerdem soll sie einen gewissen Kalkgehalt lieben.
Bei mir wächst sie einmal unter einer Bluthasel, im Hintergrund steht eine Eibe, die zweite, die noch üppiger blüht, steht vor einer uralten Scheinzypresse, die wirklich haufenweise ihre Nadeln verliert (kalkhaltig???).
Auf jeden Fall lohnt es sich,diese unkomplizierte, pflegleichte und zudem interessante hübsche Staude in den Garten zu holen. Hoch wird sie um die 30 cm und wächst in kleineren buschigen Horsten. Sie bildet keine Ranken aus. Ihre Wurzeln reichen sehr tief, deshalb ist Verpflanzen nicht unbedingt angesagt. Aber sie vermehrt sich auch durch Selbstaussaat.
Kombiniert habe ich sie mit Epimedium, Pulmonaria, Carex und - wie auf dem ersten Bild zu sehen ist - Symphytum grandiflorum, dem Kaukasus-Beinwell (den ich allerdings immer wieder stark zurücknehmen muss).
Gruß
winni
Aus den hellgrünen, gefiederten Blättern und den interessant geformten Knospen
eintwickelt sich diese Farbwucht:
Wer die Blüten während der vierwöchigen Blütezeit von /Ende März, April bis Mai öfters und genauer betrachtet, wird feststellen, dass die Farbe von einem anfänglichen leuchtenden Rotviolett zu einem gedämpfteren Blauviolett/Blau wechselt
– bedingt durch die Veränderung des Zellsaftes von sauer nach neutral-alkalisch.
(Im Newsletter des BGBM Berlin-Dahlem vom Mai 2013 steht dazu geschrieben: „Mit einem Farbwechsel von lila zu blau signalisieren die bereits bestäubten Blüten: ‚Zu mir brauchst du nicht mehr fliegen, hier ist schon alles erledigt.’“)
Die Frühlingsplatterbese bevorzugt einen nährstoffreichen und humosen Boden, lt. Literatur speziell unter Laubbäumen oder in Mischwäldern, außerdem soll sie einen gewissen Kalkgehalt lieben.
Bei mir wächst sie einmal unter einer Bluthasel, im Hintergrund steht eine Eibe, die zweite, die noch üppiger blüht, steht vor einer uralten Scheinzypresse, die wirklich haufenweise ihre Nadeln verliert (kalkhaltig???).
Auf jeden Fall lohnt es sich,diese unkomplizierte, pflegleichte und zudem interessante hübsche Staude in den Garten zu holen. Hoch wird sie um die 30 cm und wächst in kleineren buschigen Horsten. Sie bildet keine Ranken aus. Ihre Wurzeln reichen sehr tief, deshalb ist Verpflanzen nicht unbedingt angesagt. Aber sie vermehrt sich auch durch Selbstaussaat.
Kombiniert habe ich sie mit Epimedium, Pulmonaria, Carex und - wie auf dem ersten Bild zu sehen ist - Symphytum grandiflorum, dem Kaukasus-Beinwell (den ich allerdings immer wieder stark zurücknehmen muss).
Gruß
winni