Goldglöckchen (Forsythia x intermedia) läuten das Frühjahr ein
Verfasst: Di 20. Mär 2012, 21:52
Heute morgen um 6 Uhr 16 hatten wir die Tagundnachtgleiche und damit Frühlingsanfang.
Pünktlich zum Frühjahrsbeginn leuchtet,bei uns im Ort, in fast jedem zweiten Hausgarten die Sträucher der Goldglöckchen, besser als Forsythie bekannt. Der botanische Name lautet Forsythia x intermedia und gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae).
Der aus China stammende Strauch wird in Europa erst seit 1833 angepflanzt und hat durch seine leichte Stecklingsvermehrung schnell in Parkanlagen und Gärten Einzug gehalten.
Da die Blüten keinen Nektar bilden, werden sie von Insekten gemieden und sind deshalb bei den Imkern gar nicht beliebt.Aber irgendwie gehören die weit leuchtenden, gelben Büsche zum Frühjahr und auch zum Osterfest.Die Zweige werden gerne für Ostersträuße verwendet , so weit sie dann noch blühen, denn wenn das Fest spät fällt, sind sie oft verblüht.
Da sich die Blätter erst nach der Blüte entfalten, ist der 3-4 m hohe Strauch, ein einziges Gelb.
Ich verwende die Zweige ab Januar auch sehr gerne in Winterdekorationen. Ins warme Zimmer gestellt, öffnen sich die Knospen nach 10 bis 14 Tagen.Die zwei- und dreijährigen Triebe haben die meisten Blütenknospen.
Der Strauchrückschnitt sollte direkt nach der Blüte erfolgen.Ich empfehle, die dreijährien Zweige komplett herauszuschneiden.Ältere Äste sind nicht mehr so blühwillg und durch den bodennahen Rückschnitt, treiben wieder schöne neue Ruten aus dem Wurzelstock.
Wenn die Sträucher auch von den Insekten gemieden werden, sind sie jedoch für die Tierwelt nicht ganz uninteressant: In alten, dichtgewachsenen Büschen suchen die Spatzen gerne Schutz und die Amseln bauen hier im Sommer gerne für die zweite Brut ihr Nest.Im Winter ist die Rinde bei den Wildkaninchen als Futter sehr geschätzt. Da sie die Äste rundherum und so weit sie sich recken können, abschälen, sterben diese ab.
Allen Lesern wünsche ich ein blütenreiches Frühjahr.
Gruß Bernd
Pünktlich zum Frühjahrsbeginn leuchtet,bei uns im Ort, in fast jedem zweiten Hausgarten die Sträucher der Goldglöckchen, besser als Forsythie bekannt. Der botanische Name lautet Forsythia x intermedia und gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae).
Der aus China stammende Strauch wird in Europa erst seit 1833 angepflanzt und hat durch seine leichte Stecklingsvermehrung schnell in Parkanlagen und Gärten Einzug gehalten.
Da die Blüten keinen Nektar bilden, werden sie von Insekten gemieden und sind deshalb bei den Imkern gar nicht beliebt.Aber irgendwie gehören die weit leuchtenden, gelben Büsche zum Frühjahr und auch zum Osterfest.Die Zweige werden gerne für Ostersträuße verwendet , so weit sie dann noch blühen, denn wenn das Fest spät fällt, sind sie oft verblüht.
Da sich die Blätter erst nach der Blüte entfalten, ist der 3-4 m hohe Strauch, ein einziges Gelb.
Ich verwende die Zweige ab Januar auch sehr gerne in Winterdekorationen. Ins warme Zimmer gestellt, öffnen sich die Knospen nach 10 bis 14 Tagen.Die zwei- und dreijährigen Triebe haben die meisten Blütenknospen.
Der Strauchrückschnitt sollte direkt nach der Blüte erfolgen.Ich empfehle, die dreijährien Zweige komplett herauszuschneiden.Ältere Äste sind nicht mehr so blühwillg und durch den bodennahen Rückschnitt, treiben wieder schöne neue Ruten aus dem Wurzelstock.
Wenn die Sträucher auch von den Insekten gemieden werden, sind sie jedoch für die Tierwelt nicht ganz uninteressant: In alten, dichtgewachsenen Büschen suchen die Spatzen gerne Schutz und die Amseln bauen hier im Sommer gerne für die zweite Brut ihr Nest.Im Winter ist die Rinde bei den Wildkaninchen als Futter sehr geschätzt. Da sie die Äste rundherum und so weit sie sich recken können, abschälen, sterben diese ab.
Allen Lesern wünsche ich ein blütenreiches Frühjahr.
Gruß Bernd