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Sansevieria ballyi L.E.Newton - Bogenhanf

Verfasst: Mo 12. Feb 2018, 20:07
von Tetje
Hallo zusammen,

ich habe mich erst über den deutschen Name gewundert und nach meiner Recherche bin ich auf folgenden Hinweis gestoßen:
Die westafrikanische S. trifasciata wird als Lieferantin für eine hanfartige Faser für die Seilerei genutzt. Die Eingeborenen machten früher aus diesen Fasern Bogensehnen, daher der deutsche Name Bogenhanf. ;)


Heute möchte ich euch die Sansevieria ballyi L. E. Newton aus Kenia, genauer aus dem Taita Distrikt am
Kivuko Hill, in der Nähe vom Tsavo-National Park vorstellen. Die wissenschaftliche Erstbeschreibung erfolgte durch den schweizer Botaniker und Gelehrten Leonard Eric Newton.

Re: Sansevieria ballyi L.E.Newton - Bogenhanf

Verfasst: Mo 12. Feb 2018, 22:16
von Martin
Hallo Tetje,

diese Art steht bei mir noch auf der Wunschliste, auch wenn sie auf den ersten Blick vielleicht nicht besonders interessant wirken mag. Sie soll aber einen angenehmen Duft besitzen. Was du so alles auf deinem Speicher besitzt. :--D

Re: Sansevieria ballyi L.E.Newton - Bogenhanf

Verfasst: Di 13. Feb 2018, 14:35
von Tetje
Hallo Martin,

die Gattung wird völlig unterschätzt die Blüten sind wunderschön und treten einfach ährig, einfach-kopfig
und rispen-verzweigt auf. Leider blühen die meisten Pflanzen nicht und viele Pflanzenfreunde glauben, dass
das normal ist. Was auch wenig bekannt ist und das dürfte für dich Isabel von Wichtigkeit sein, die Pflanzen eignen sich hervorragend zu medizinischen Nutzung. Die Einheimischen verwenden sie in der traditionellen Medizin/Heilkunst. ;)

Re: Sansevieria ballyi L.E.Newton - Bogenhanf

Verfasst: Fr 12. Dez 2025, 20:21
von Martin
Hallo zusammen,

diese Art bildet Ausläufer sogenannte "Pup". Hiervon spricht man bei der Gattung Sansevieria. Sobald dieser kräftig entwickelt ist, blüht dieser. Die Mutterpflanze steckt all ihre Kraft in diesem Ausläufer. Er erhält über das Rhizom viel Nährstoffe. Das begünstigt die Blütenbildung. Ein enger Topf (hier ein 9-er Tontopf), viel Licht und trockene Kultur tragen ebenfalls zur Blütenbildung bei. Aber auch wenig Stickstoff und höhere Gaben von Kali tragen zur Blütenbildung bei.