Staudenvermehrung im Herbst/ Winter
Verfasst: So 13. Nov 2011, 13:54
Die Herbstzeit bietet die Gelegenheit Stauden zu vermehren. Eine besondere Vermehrungsart ist Gewinnung von Wurzelstecklingen. Folgende Stauden sind z. B. durch Wurzelstecklinge zu vermehren: Phlox paniculata, Ph. maculata, Anemone hupehensis Grp. oder Papaver orientale. Es werden kräftige Mutterpflanzen ausgesucht und die Wurzeln werden vorsichtig freigelegt oder die komplette Pflanzen aus dem Boden genommen. Dann schneidet man kräftige Wurzeln (1- 2 cm Durchm.) mit einer scharfen Schere oder einem scharfen Messer ab.
Die langen Wurzeln werden nun in ca. 10 cm lange Teilstücke geschnitten. Dabei muss auf die Polarität (Wuchsrichtung) geachtet werden! Um das untere Ende kenntlich zu machen, wird es schräg angeschnitten.
Nun wird eine Kiste ca zur Hälfte mit Substrat gefüllt. Anschließend werden die Wurzelstücke mit der schrägen Seite nach unten dicht an dicht in das Substrat gesteckt und mit Substrat abgedeckt, angedrückt und angegossen. Das Substrat muß die Wurzelstecklinge bedecken. Die Kiste wird kühl und dunkel aufgestellt (frostfrei!). Im Laufe des späten Winters oder Frühjahrs bilden sich Laubblätter und nach guter Bewuzrlung werden die Pflanzen in Töpfen weiterkultiviert. Beim Phlox kann das Kleinschneiden ausbleiben, ganze Wurzelstränge werden in einer mit Substrat gefüllten Kiste ausgelegt und mit Substrat abgedeckt, aus "schlafenden Augen" bilden sich ebenfalls neue Pflanzen. Weiterkultur wie oben.
Astilben werden ebenfalls im Winter geteilt. Dazu werden die Mutterpflanzen aufgenommen und die Wurzeln saubergemacht (mit Wasser), nun kann man die verholzten Wurzelstöcke erkennen und mit einem scharfen Messer diese teilen. Dabei ist darauf zu achten das mindestens 3- 4 Knospen pro Wurzelstück vorhanden sind. Die Wurzelstücker werden getopft, angegossen und an einem Platz ausgestellt. Bei starkem Frost können sie abgedeckt werden ( z.B.: Vlies, Tannenreisig)
Viel Spaß beim Ausprobieren!
Der Früchtekorb
Die langen Wurzeln werden nun in ca. 10 cm lange Teilstücke geschnitten. Dabei muss auf die Polarität (Wuchsrichtung) geachtet werden! Um das untere Ende kenntlich zu machen, wird es schräg angeschnitten.
Nun wird eine Kiste ca zur Hälfte mit Substrat gefüllt. Anschließend werden die Wurzelstücke mit der schrägen Seite nach unten dicht an dicht in das Substrat gesteckt und mit Substrat abgedeckt, angedrückt und angegossen. Das Substrat muß die Wurzelstecklinge bedecken. Die Kiste wird kühl und dunkel aufgestellt (frostfrei!). Im Laufe des späten Winters oder Frühjahrs bilden sich Laubblätter und nach guter Bewuzrlung werden die Pflanzen in Töpfen weiterkultiviert. Beim Phlox kann das Kleinschneiden ausbleiben, ganze Wurzelstränge werden in einer mit Substrat gefüllten Kiste ausgelegt und mit Substrat abgedeckt, aus "schlafenden Augen" bilden sich ebenfalls neue Pflanzen. Weiterkultur wie oben.
Astilben werden ebenfalls im Winter geteilt. Dazu werden die Mutterpflanzen aufgenommen und die Wurzeln saubergemacht (mit Wasser), nun kann man die verholzten Wurzelstöcke erkennen und mit einem scharfen Messer diese teilen. Dabei ist darauf zu achten das mindestens 3- 4 Knospen pro Wurzelstück vorhanden sind. Die Wurzelstücker werden getopft, angegossen und an einem Platz ausgestellt. Bei starkem Frost können sie abgedeckt werden ( z.B.: Vlies, Tannenreisig)
Viel Spaß beim Ausprobieren!
Der Früchtekorb