Re: Irisgarten oder Dahliengarten?
Verfasst: Fr 18. Jan 2013, 10:45
Genau: rein für die Optik im Garten wäre es bestimmt schöner, die Iris herunter zu fächern. Wir tun das allerdings nur fast bei den neu gesetzten Iris: weniger Wind-Angriffsfläche einerseits, damit sie nicht gleich wieder umfallen, noch bevor sie angewachsen sind, andererseits soll eine neu gepflanzte Iris ihre Kraft vor allem in die (neuen) Wurzeln investieren, nicht in Laub, das ja dann eh im Winter fast ganz runter geht.
Bei uns ist es aber vor allem die MENGE der Iris, die ein konsequentes Runterschneiden der Blätter nach der Blüte verunmöglicht. Wenn Du 20 Iris im Garten hast, kannst Du das machen, aber nicht bei tausenden...! Es ist nämlich so, dass die herunter-Dorrerei weiter geht, dann kann man alle 14 Tage erneut bei allen wieder einiges abschneiden oder die äusseren Blätter, die ja immer wieder zurück dorren, entfernen. Sorry, dazu fehlt uns einfach schlicht die Zeit! Freiwillige Helfer wären natürlich jederzeit willkommen
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Wir haben dies im 2012 mal versuchsweise getan bei einigen Irisbeeten - eben wegen der Optik. Ganz abgesehen vom Zeitaufwand fürs Herunterschneiden (pro Beet bis ca. 1/2 Stunde Arbeit, dann mal unsere 95 Beete gerechnet...!!?), sieht das schon deutlich besser aus im Garten. Aber 2-3 Wochen später ist es nicht mehr viel besser als das Beet nebenan, wo nichts (oder nur gerade wirklich ganz verdorrte äussere Blätter) weggenommen oder weggeschnitten wurden.
Was ich aber konsequent tue: die abgeblühten Iris-Stängel einige cm über dem Boden wegschneiden. Auch dazu brauche ich bereits Stunden und Tage, bis ich es bei allen Iris gemacht habe. Dies ist wichtig, weil oftmals je nach Wetterlage (Regenwetter!) die Stängel zu faulen statt zu verdorren beginnen. Dies würde dann auf die Knollen übergreifen, und das gilt es zu verhindern.
Vor 2-3 Jahren haben wir es mal mit einem Fungizid versucht, schön in 2-3-wöchigen Abständen von Mitte März an bis ca. Ende April, also nach dem Motto "wehret den Anfängen". Doch ich muss sagen, ausser Zeitaufwand und Kosten für das schweineteure Spezialfungizid hat es nicht viel mehr gebracht, das heisst, wir hatten nicht weniger Iris mit Blattflecken als sonst auch. Dies ist übrigens oft sortenbedingt: die neuen überzüchteten Sorten neigen oftmals viel eher zu Blattpilzen als alte, robuste, historische Sorten.
Bei uns ist es aber vor allem die MENGE der Iris, die ein konsequentes Runterschneiden der Blätter nach der Blüte verunmöglicht. Wenn Du 20 Iris im Garten hast, kannst Du das machen, aber nicht bei tausenden...! Es ist nämlich so, dass die herunter-Dorrerei weiter geht, dann kann man alle 14 Tage erneut bei allen wieder einiges abschneiden oder die äusseren Blätter, die ja immer wieder zurück dorren, entfernen. Sorry, dazu fehlt uns einfach schlicht die Zeit! Freiwillige Helfer wären natürlich jederzeit willkommen
Wir haben dies im 2012 mal versuchsweise getan bei einigen Irisbeeten - eben wegen der Optik. Ganz abgesehen vom Zeitaufwand fürs Herunterschneiden (pro Beet bis ca. 1/2 Stunde Arbeit, dann mal unsere 95 Beete gerechnet...!!?), sieht das schon deutlich besser aus im Garten. Aber 2-3 Wochen später ist es nicht mehr viel besser als das Beet nebenan, wo nichts (oder nur gerade wirklich ganz verdorrte äussere Blätter) weggenommen oder weggeschnitten wurden.
Was ich aber konsequent tue: die abgeblühten Iris-Stängel einige cm über dem Boden wegschneiden. Auch dazu brauche ich bereits Stunden und Tage, bis ich es bei allen Iris gemacht habe. Dies ist wichtig, weil oftmals je nach Wetterlage (Regenwetter!) die Stängel zu faulen statt zu verdorren beginnen. Dies würde dann auf die Knollen übergreifen, und das gilt es zu verhindern.
Vor 2-3 Jahren haben wir es mal mit einem Fungizid versucht, schön in 2-3-wöchigen Abständen von Mitte März an bis ca. Ende April, also nach dem Motto "wehret den Anfängen". Doch ich muss sagen, ausser Zeitaufwand und Kosten für das schweineteure Spezialfungizid hat es nicht viel mehr gebracht, das heisst, wir hatten nicht weniger Iris mit Blattflecken als sonst auch. Dies ist übrigens oft sortenbedingt: die neuen überzüchteten Sorten neigen oftmals viel eher zu Blattpilzen als alte, robuste, historische Sorten.