Pflanzsubstrat für Hibisken
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RosaRot (unerwünscht)
Re: Pflanzsubstrat für Hibisken
Interessant was Du schreibst, Pelargonia.
Hatte schon mal gehört, dass jemand auch Hibisken in reinem Le.. P.. versucht hat zu ziehen und über den Winter zu bringen. Vielleicht weiß Ulla da mehr?
Ich stand schon mehrfach davor (wir haben hier einen Händler in der Nähe) und habe überlegt ob ich doch mal so eine Tüte mitnehme. Werde ich bei Gelegenheit auch machen, ein paar Zuschlagstoffe für dieses und jenes Besondere parat zu haben ist immer gut.
Hatte schon mal gehört, dass jemand auch Hibisken in reinem Le.. P.. versucht hat zu ziehen und über den Winter zu bringen. Vielleicht weiß Ulla da mehr?
Ich stand schon mehrfach davor (wir haben hier einen Händler in der Nähe) und habe überlegt ob ich doch mal so eine Tüte mitnehme. Werde ich bei Gelegenheit auch machen, ein paar Zuschlagstoffe für dieses und jenes Besondere parat zu haben ist immer gut.
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Brigitte Stisser
Re: Pflanzsubstrat für Hibisken
Liebe RosaRot - genau so ist es.
In reinem Le.. P.. sind mir schon 2 Phalaenopsis in kürzester Zeit verstorben und 1 Usambaraveilchen.
Bin ich zu unerfahren - so stellt sich da die Frage. Also, - Frage - wo liegt da der Fehler.
In manche Foren wird das Substrat für Adenien forciert.... !!??
Weißt Du, was mich nur sehr verwundert - ist - alle, die stark engagiert sind, bei bestimmten Pflanzengattungen - alle sind immer noch am Suchen nach dem idealen Substrat.
Der eine sagt / denkt so, der andere hat andere Vorschläge.
Wie mag das kommen / wie mag das zusammenhängen.
Finde dafür keine Lösung.
Aber ich finde es schön, sich darüber auszutauschen.
In reinem Le.. P.. sind mir schon 2 Phalaenopsis in kürzester Zeit verstorben und 1 Usambaraveilchen.
Bin ich zu unerfahren - so stellt sich da die Frage. Also, - Frage - wo liegt da der Fehler.
In manche Foren wird das Substrat für Adenien forciert.... !!??
Weißt Du, was mich nur sehr verwundert - ist - alle, die stark engagiert sind, bei bestimmten Pflanzengattungen - alle sind immer noch am Suchen nach dem idealen Substrat.
Der eine sagt / denkt so, der andere hat andere Vorschläge.
Wie mag das kommen / wie mag das zusammenhängen.
Finde dafür keine Lösung.
Aber ich finde es schön, sich darüber auszutauschen.
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RosaRot (unerwünscht)
Re: Pflanzsubstrat für Hibisken
Die Suche nach dem idealen Substrat, das hast Du schön ausgedrückt, ja das ist es...
Sehr schön, sich mal in aller Ausführlichkeit mit allen Irrungen und Wirrungen darüber auszubreiten...
Ich habe in der Zwischenzeit auf den abenteuerlichsten Seiten herumgelesen und fand eine Baumschule in Neuseeland (Nordinsel), die dort Hibiskus für die Gartenbepflanzung anbietet und natürlich auch Hinweise zur Bodenbeschaffenheit gibt. Der dortige Inhaber schwört auf ein Substrat aus dunkler Vulkanerde, altem Sägemehl, Kompost und Kalk. Dieses Substrat soll man zusetzen, wenn man einen schweren Lehmboden hat, der verbessert werden muss, so dass er "fluffy" ist.
Das fand ich sehr interessant, weil hier wieder die Vulkanerde auftaucht, die Du ansprachst. Das alte Sägemehl, naja, von welchen Bäumen... das ist dann die Frage, - gemeint ist damit natürlich ein Mittel das den Boden locker und luftig macht. Also Perlite in unserem Fall oder grober Sand oder (alte) Pinienrinde (sah neulich im Handel für Terrarien schöne feine, Perlite kriege ich hier nicht). Kompost, das ist die Humuskomponente. Kalk, nun ja, müsste man den PH-Wert messen, der sollte zwischen 5,5-6,5 liegen, braucht man wohl eher nicht.
Sehr schön, sich mal in aller Ausführlichkeit mit allen Irrungen und Wirrungen darüber auszubreiten...
Ich habe in der Zwischenzeit auf den abenteuerlichsten Seiten herumgelesen und fand eine Baumschule in Neuseeland (Nordinsel), die dort Hibiskus für die Gartenbepflanzung anbietet und natürlich auch Hinweise zur Bodenbeschaffenheit gibt. Der dortige Inhaber schwört auf ein Substrat aus dunkler Vulkanerde, altem Sägemehl, Kompost und Kalk. Dieses Substrat soll man zusetzen, wenn man einen schweren Lehmboden hat, der verbessert werden muss, so dass er "fluffy" ist.
Das fand ich sehr interessant, weil hier wieder die Vulkanerde auftaucht, die Du ansprachst. Das alte Sägemehl, naja, von welchen Bäumen... das ist dann die Frage, - gemeint ist damit natürlich ein Mittel das den Boden locker und luftig macht. Also Perlite in unserem Fall oder grober Sand oder (alte) Pinienrinde (sah neulich im Handel für Terrarien schöne feine, Perlite kriege ich hier nicht). Kompost, das ist die Humuskomponente. Kalk, nun ja, müsste man den PH-Wert messen, der sollte zwischen 5,5-6,5 liegen, braucht man wohl eher nicht.
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Brigitte Stisser
Re: Pflanzsubstrat für Hibisken
Liebe RosaRot - ich habe nicht Ullas Erfahrung - aber ich hatte auch andere Sorten - die Windmühlenflügelsorten - das ,was Du da schreibst, betr. Substrat für Hibisken - das scheint mir - aus meiner Erfahrung - logisch und vernünftig.
Statt der Sägemehls würde ich aber eher an Rinde - abgelagerte Pinienrinde z. B. denken. Nicht frische, die enthält noch zu viel Gerbsäure und Tannine. Aber nach einer gewissen Lagerzeit kann ich sie mir gut als Zuschlag für eine dauerhaft stabile Kübelpflanzenerde vorstellen.
Vielleicht ist auch die Fußbodenheizung der springende Punkt.
Meine Hawaianer - ich werde ein Bild machen - leiden im Moment stark an Chlorosen. Ich habe sie mit dicker Eisenlösung gegossen - und sie wieder auf Heizplatten verfrachtet.
Die Idee kam mir, als Ulla schrieb, ihre Aussaaten stünden auf der Fußbodenheizung.
Mal sehen, ob es was nützt.
Bei meinen üblichen Arten - den 2 Hibiskus Sorten El Capitolio, Swan Lake, Fantasia, Fidschi Island und den anderen hatte ich diese Schwierigkeiten nicht.
Statt der Sägemehls würde ich aber eher an Rinde - abgelagerte Pinienrinde z. B. denken. Nicht frische, die enthält noch zu viel Gerbsäure und Tannine. Aber nach einer gewissen Lagerzeit kann ich sie mir gut als Zuschlag für eine dauerhaft stabile Kübelpflanzenerde vorstellen.
Vielleicht ist auch die Fußbodenheizung der springende Punkt.
Meine Hawaianer - ich werde ein Bild machen - leiden im Moment stark an Chlorosen. Ich habe sie mit dicker Eisenlösung gegossen - und sie wieder auf Heizplatten verfrachtet.
Die Idee kam mir, als Ulla schrieb, ihre Aussaaten stünden auf der Fußbodenheizung.
Mal sehen, ob es was nützt.
Bei meinen üblichen Arten - den 2 Hibiskus Sorten El Capitolio, Swan Lake, Fantasia, Fidschi Island und den anderen hatte ich diese Schwierigkeiten nicht.
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RosaRot (unerwünscht)
Re: Pflanzsubstrat für Hibisken
Heizplatte ist immer gut und hilft eigentlich allen kränkelnden Pfleglingen weiter. Die Eisenlösung würde ich auf die Blätter sprühen, aber das ist ein bißchen eine Schweinerei im Haus...
Meine Neuzugänge krepeln auch herum, das hatte ich befürchtet/erwartet. Da müssen sie durch (stehen schön warm und hell) und werden im Frühjahr noch mal umgepflanzt.
Meine Neuzugänge krepeln auch herum, das hatte ich befürchtet/erwartet. Da müssen sie durch (stehen schön warm und hell) und werden im Frühjahr noch mal umgepflanzt.
- Irisfreundin
- Beiträge: 23
- Registriert: Mi 8. Jan 2014, 03:54
- Bundesland: Hessen
- Geschlecht: Weiblich
- Klimazone: 8a
Re: Pflanzsubstrat für Hibisken
Torf hat auch keinen Dünger.UllaL hat geschrieben: Die Kokossubstrate haben für die "gierigen" Hibiskussorten nicht genug Nahrung, daher muss man sie extrem düngen und die Salze des Düngers kleben ganz besonders gut an Kokosfasern fest.
Ansonsten liebt der Phytophtora Pilz wie auch die anderen Bodenpilze Kokossubstrate!
Wie ich an anderer Stelle schon schrieb, haben Versuche der FH Weihenstephan ergeben, dass man bei Verwendung von Kokosfaser Schwefel zugeben muss.UllaL hat geschrieben: Bei Kokossubstraten ist das Gleichgewicht in der Pflege unheimlich schwer herzustellen da sie schneller austrocknen, das ist ähnlich wie bei Torflastigen Substraten. Jedes Ungleichgewicht in der Pflege führt aber unweigerlich früher oder später, d.h. im Herbst und Winter, zu Problemen, eben durch die rasante Vermehrung der Bodenpilze.
Kokohum ist (das steht auch auf der Packung) hochgradig gedüngtes Substrat, alle für Aussaat absolut nicht geeignet.UllaL hat geschrieben: Über die Aussaat in Kokossubstrat kann ich sagen dass ich Kokohum ausprobiert habe und es war nicht ideal, Sämlinge sind einfach innerhalb kürzester Zeit umgekippt, was ich von der Aussaat in normaler Aussaaterde fast nicht kenne.
Gruß
Irisfreundin
- Tetje
- Beiträge: 20450
- Registriert: So 16. Jan 2011, 16:58
- Bundesland: Nordrhein-Westfalen
- Geschlecht: Männlich
- Klimazone: 7b
Re: Pflanzsubstrat für Hibisken
Hallo zusammen,
ich muß immer wieder feststellen, dass das neue Konzept, die Unterteilung der Themen in Unterforen
bei einigen Neuusern Neuland ist.
Wir werden das amerikanische System nicht übernehmen, wo ein Thema nach dem anderen in einem Thread geschrieben wird und mit der Zeit untergeht.
Irisfreundin, dein Thema ist im Kübelpflanzenforum leicht zu finden, Elke hatte dir bereits den Hinweis
gegeben, anbei der dazugehörige Link:
http://www.deutsches-pflanzen-forum.de/ ... tml#p32340
Noch einfacher findest du deine Beiträge auf der Portalseite oben rechts, in deinem Benutzermenü. Ich hoffe, dass ich dir helfen konnte und nun weiterhin viel Freude mit dieser interessanten Diskussion.
ich muß immer wieder feststellen, dass das neue Konzept, die Unterteilung der Themen in Unterforen
bei einigen Neuusern Neuland ist.
Wir werden das amerikanische System nicht übernehmen, wo ein Thema nach dem anderen in einem Thread geschrieben wird und mit der Zeit untergeht.
Irisfreundin, dein Thema ist im Kübelpflanzenforum leicht zu finden, Elke hatte dir bereits den Hinweis
gegeben, anbei der dazugehörige Link:
http://www.deutsches-pflanzen-forum.de/ ... tml#p32340
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Viele Grüße
Tetje
„Habt Ehrfurcht vor der Pflanze, alles lebt durch sie!“
Johann Wolfgang von Goethe
Tetje
„Habt Ehrfurcht vor der Pflanze, alles lebt durch sie!“
Johann Wolfgang von Goethe
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UllaL
Re: Pflanzsubstrat für Hibisken
Zu dem Thema das Substrat nachzuempfinden in denen die Hibisken in den Ursprungsländern gedeihen kann ich nur folgendes sagen:
wenn ich meine Hibisken in der Erde halten würde die ich z.B. in meinem Garten in Bahrain hatte und in der die Hibisken so wunderbar wuchsen dann würde ich hier sicherlich die totale Pleite erleben. Die Pflanzen gediehen da ja nicht so gut weil sie in der scheinbar "richtigen" Erde saßen sondern weil alle anderen Faktoren eben zu 100% richtig waren, Wärme, Licht, Wasser u.s.w.
Wir müssen hier in unserem Klima nun mal die Hibisken als Topfpflanzen halten und damit ihnen in einem sehr engen Raum möglichst ein gemütliches Bett geben.
Ich habe über die letzten 25 Jahre wirklich sehr viel ausprobiert, habe dabei immer mit Vergleichsgruppen gearbeitet und bin dadurch zu dem Schluss gekommen dass es meinen Hibisken am besten geht wenn ich nicht zu viel der Kübelpflanzenerde beimische.
Die Beimischung von gut abgelagerter Pinienrinde sollte z. B. die Pflanzen vor dem gefürchteten Phytophtora schützen, ich konnte das aber wirklich nicht feststellen.
Extra Lava-Beimischungen habe ich auch nicht als so als hilfreich empfunden, dass ich den Preis dafür für meine Mengen die ich gebraucht hätte wirklich zahlen wollte.
Die Lavabeimischung in der Pflanzerde einer gewissen Firma ist gut, da sie zur Auflockerung beiträgt aber dafür reduziere ich trotzdem nicht den Perlite Anteil in meiner Mischung.
Ich kann es nur nochmals betonen:
eine gute Kübelpflanzenerde mit Perlite vermischt erfüllt die notwendige Versorgung der Hibisken in sehr gutem Maße, und zwar aller Hibiskussorten wie auch der Hibiskusarten!
Wenn es Probleme bei den Hibisken gibt dann liegt es in den allermeisten Fällen in der Pflege, die ist das A und O.
Herzliche Grüße
Ulla
wenn ich meine Hibisken in der Erde halten würde die ich z.B. in meinem Garten in Bahrain hatte und in der die Hibisken so wunderbar wuchsen dann würde ich hier sicherlich die totale Pleite erleben. Die Pflanzen gediehen da ja nicht so gut weil sie in der scheinbar "richtigen" Erde saßen sondern weil alle anderen Faktoren eben zu 100% richtig waren, Wärme, Licht, Wasser u.s.w.
Wir müssen hier in unserem Klima nun mal die Hibisken als Topfpflanzen halten und damit ihnen in einem sehr engen Raum möglichst ein gemütliches Bett geben.
Ich habe über die letzten 25 Jahre wirklich sehr viel ausprobiert, habe dabei immer mit Vergleichsgruppen gearbeitet und bin dadurch zu dem Schluss gekommen dass es meinen Hibisken am besten geht wenn ich nicht zu viel der Kübelpflanzenerde beimische.
Die Beimischung von gut abgelagerter Pinienrinde sollte z. B. die Pflanzen vor dem gefürchteten Phytophtora schützen, ich konnte das aber wirklich nicht feststellen.
Extra Lava-Beimischungen habe ich auch nicht als so als hilfreich empfunden, dass ich den Preis dafür für meine Mengen die ich gebraucht hätte wirklich zahlen wollte.
Die Lavabeimischung in der Pflanzerde einer gewissen Firma ist gut, da sie zur Auflockerung beiträgt aber dafür reduziere ich trotzdem nicht den Perlite Anteil in meiner Mischung.
Ich kann es nur nochmals betonen:
eine gute Kübelpflanzenerde mit Perlite vermischt erfüllt die notwendige Versorgung der Hibisken in sehr gutem Maße, und zwar aller Hibiskussorten wie auch der Hibiskusarten!
Wenn es Probleme bei den Hibisken gibt dann liegt es in den allermeisten Fällen in der Pflege, die ist das A und O.
Herzliche Grüße
Ulla
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UllaL
Re: Pflanzsubstrat für Hibisken
Was nun das Le...P.. anbelangt:
ich habe nur gehört wie wunderbar die Hibiskussämlinge darin gewachsen sind, die Fotos waren wirklich beeindruckend. Allerdings habe ich bisher keinerlei Rückmeldung über die Überwinterung.
Ich bin da mit der Haltung von Hibisken in Le...P.. sehr zurückhaltend. Mir gefällt z.B. schon die Langzeitdüngerbeimischung nicht die ja für Hibisken die völlig falsche Zusammensetzung hat.
Solange die Pflanzen im Wachstum sind ist auch das Wurzelwachstum kräftig, aber wie reguliere ich das im Winter wo kein, bzw. höchst geringes Wachstum stattfindet.
Das Wasser-Reservoir soll doch auch gefüllt sein und damit herrscht eine ständige Feuchte im Wurzelbereich da Le....P.. die Nässe speichert.
Außerdem habe ich immer wieder gelesen dass sich gerade während der Wintermonate auf der Oberfläche Schimmel bildet was ja nun wohl eindeutig mit das Schlimmste ist da es von viel zu hoher Feuchtigkeit zeugt, da ist doch eine Erkrankung der Hibisken vorprogrammiert.
Es wird von der Firma versichert das die Pilze sich nicht auf dem mineralischen Substrat ansiedeln können, aber sie werden sich munter in der Erde bzw. im Wurzelballen vermehren
Ich werde also mit Sicherheit meine teuren Pflanzen und auch meine wertvollen Sämlinge nicht diesem Experiment aussetzen.
Übrigens haben Versuche mit der Beimischung von Vermiculite, welches ebenfalls die Nässe speichert, auch keine guten Ergebnisse erbracht.
Herzliche Grüße
Ulla
ich habe nur gehört wie wunderbar die Hibiskussämlinge darin gewachsen sind, die Fotos waren wirklich beeindruckend. Allerdings habe ich bisher keinerlei Rückmeldung über die Überwinterung.
Ich bin da mit der Haltung von Hibisken in Le...P.. sehr zurückhaltend. Mir gefällt z.B. schon die Langzeitdüngerbeimischung nicht die ja für Hibisken die völlig falsche Zusammensetzung hat.
Solange die Pflanzen im Wachstum sind ist auch das Wurzelwachstum kräftig, aber wie reguliere ich das im Winter wo kein, bzw. höchst geringes Wachstum stattfindet.
Das Wasser-Reservoir soll doch auch gefüllt sein und damit herrscht eine ständige Feuchte im Wurzelbereich da Le....P.. die Nässe speichert.
Außerdem habe ich immer wieder gelesen dass sich gerade während der Wintermonate auf der Oberfläche Schimmel bildet was ja nun wohl eindeutig mit das Schlimmste ist da es von viel zu hoher Feuchtigkeit zeugt, da ist doch eine Erkrankung der Hibisken vorprogrammiert.
Es wird von der Firma versichert das die Pilze sich nicht auf dem mineralischen Substrat ansiedeln können, aber sie werden sich munter in der Erde bzw. im Wurzelballen vermehren
Ich werde also mit Sicherheit meine teuren Pflanzen und auch meine wertvollen Sämlinge nicht diesem Experiment aussetzen.
Übrigens haben Versuche mit der Beimischung von Vermiculite, welches ebenfalls die Nässe speichert, auch keine guten Ergebnisse erbracht.
Herzliche Grüße
Ulla