der Mai ist ein Wonnemonat und zugleich der Monat, an dem einen Imker die meisten Völker abgehen. Es liegt in der Natur der Biene zu schwärmen. Ab Ende Mai bis Ende Juni sollte der Imker also regelmäßig seine Waben einmal pro Woche auf Königinnenzellen kontrollieren. Wenn eine entdeckt wird, wird diese zerstört und nichts passiert. Wird eine Zelle übersehen, wächst aus dieser eine neue Königin. Die Altkönigin bemerkt dass eine neue Königin im Volk ist. Sie hat keine Lust auf eine Auseinandersetzung und verlässt mit einem Teil des Volkes den Bien (anderes Wort für Bienenstock). Eine Altkönigin, die voll in der Legeperiode ist, erkennt man an der Flughöhe. Sie fliegt nicht besonders hoch. Vielleicht 2-3 m hoch. Man braucht keine Angst haben, wenn man einem Schwarm begegnet. Die Bienen sind mehr mit sich selbst und ihrer momentanen Situation beschäftigt, als dass sie umliegende Personen stechen. Solltet ihr einen Schwarm finden, bloss nicht nervös werden. Entweder die Feuerwehr anrufen, oder einen örtlichen Imkerverein. Die Feuerwehr hat oftmals Adressen örtlicher Imkervereine und ist gut organisiert. Mitunter haben manche Feuerwehrleute sogar selbst Bienen. So zum Beispiel bei uns im Imkerverein, in dem ich bin.
Bienenschwärme im Mai
- Martin
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Bienenschwärme im Mai
Hallo zusammen,
der Mai ist ein Wonnemonat und zugleich der Monat, an dem einen Imker die meisten Völker abgehen. Es liegt in der Natur der Biene zu schwärmen. Ab Ende Mai bis Ende Juni sollte der Imker also regelmäßig seine Waben einmal pro Woche auf Königinnenzellen kontrollieren. Wenn eine entdeckt wird, wird diese zerstört und nichts passiert. Wird eine Zelle übersehen, wächst aus dieser eine neue Königin. Die Altkönigin bemerkt dass eine neue Königin im Volk ist. Sie hat keine Lust auf eine Auseinandersetzung und verlässt mit einem Teil des Volkes den Bien (anderes Wort für Bienenstock). Eine Altkönigin, die voll in der Legeperiode ist, erkennt man an der Flughöhe. Sie fliegt nicht besonders hoch. Vielleicht 2-3 m hoch. Man braucht keine Angst haben, wenn man einem Schwarm begegnet. Die Bienen sind mehr mit sich selbst und ihrer momentanen Situation beschäftigt, als dass sie umliegende Personen stechen. Solltet ihr einen Schwarm finden, bloss nicht nervös werden. Entweder die Feuerwehr anrufen, oder einen örtlichen Imkerverein. Die Feuerwehr hat oftmals Adressen örtlicher Imkervereine und ist gut organisiert. Mitunter haben manche Feuerwehrleute sogar selbst Bienen. So zum Beispiel bei uns im Imkerverein, in dem ich bin.
Wird ein Schwarm sich selbst überlassen, ist die Überlebenschance im ersten Jahr noch gut. Sie finden vielleicht einen hohlen Baumstamm oder einen Schuppen, mit einer Hohlwand, in der sie im ersten jahr überleben. Im zweiten Jahr werden sie oftmals von der Varroamilbe hingerafft und sterben. Man vermutet, dass in Deutschland etwa 70.000 Völker wilder Bienen leben, die Imkern irgendwann mal abhandenkamen.
der Mai ist ein Wonnemonat und zugleich der Monat, an dem einen Imker die meisten Völker abgehen. Es liegt in der Natur der Biene zu schwärmen. Ab Ende Mai bis Ende Juni sollte der Imker also regelmäßig seine Waben einmal pro Woche auf Königinnenzellen kontrollieren. Wenn eine entdeckt wird, wird diese zerstört und nichts passiert. Wird eine Zelle übersehen, wächst aus dieser eine neue Königin. Die Altkönigin bemerkt dass eine neue Königin im Volk ist. Sie hat keine Lust auf eine Auseinandersetzung und verlässt mit einem Teil des Volkes den Bien (anderes Wort für Bienenstock). Eine Altkönigin, die voll in der Legeperiode ist, erkennt man an der Flughöhe. Sie fliegt nicht besonders hoch. Vielleicht 2-3 m hoch. Man braucht keine Angst haben, wenn man einem Schwarm begegnet. Die Bienen sind mehr mit sich selbst und ihrer momentanen Situation beschäftigt, als dass sie umliegende Personen stechen. Solltet ihr einen Schwarm finden, bloss nicht nervös werden. Entweder die Feuerwehr anrufen, oder einen örtlichen Imkerverein. Die Feuerwehr hat oftmals Adressen örtlicher Imkervereine und ist gut organisiert. Mitunter haben manche Feuerwehrleute sogar selbst Bienen. So zum Beispiel bei uns im Imkerverein, in dem ich bin.
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Martin
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Re: Bienenschwärme im Mai
Hier hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen:Martin hat geschrieben: Mo 25. Mai 2026, 17:48 Ab Ende Mai bis Ende Juni sollte der Imker also regelmäßig seine Waben einmal pro Woche auf Königinnenzellen kontrollieren.
Richtig sollte es heißen:
Ab ca. 20 April bis Ende Juni sollte der Imker also regelmäßig seine Waben einmal pro Woche auf Königinnenzellen kontrollieren.
Viele Grüße
Martin
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Re: Bienenschwärme im Mai
Hallo Martin,
bei einem guten Freund hat sich so ein Volk im Nebengebäude im Giebel eingeschlichen.
Jetzt schon im zweiten Jahr, das ist ein riesiges Volk und ich habe noch nie so viel Aktion am
Einflugloch gesehen.
Irgendwo habe ich noch Fotos.
bei einem guten Freund hat sich so ein Volk im Nebengebäude im Giebel eingeschlichen.
Jetzt schon im zweiten Jahr, das ist ein riesiges Volk und ich habe noch nie so viel Aktion am
Einflugloch gesehen.
Irgendwo habe ich noch Fotos.
Viele Grüße
Tetje
„Habt Ehrfurcht vor der Pflanze, alles lebt durch sie!“
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Tetje
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Re: Bienenschwärme im Mai
Hallo zusammen, hallo Tetje,
anfangs ging man davon aus, dass die Varroa-Milbe jedes Bienenvolk, sofern es nicht mit Oxal- oder Ameisensäure behandelt wird, spätestens nach einem Jahr verstirbt. Doch anscheinend geschieht beim Schwärmen etwas. Wilde Bienen bzw. ausgeschwärmte Bienenvölker entwickeln anscheinend wieder das Abputzen der Varroen; im englischen Grooming genannt. Dadurch haben die Bienen wieder eine Überlebenschance in freier Wildnis.
anfangs ging man davon aus, dass die Varroa-Milbe jedes Bienenvolk, sofern es nicht mit Oxal- oder Ameisensäure behandelt wird, spätestens nach einem Jahr verstirbt. Doch anscheinend geschieht beim Schwärmen etwas. Wilde Bienen bzw. ausgeschwärmte Bienenvölker entwickeln anscheinend wieder das Abputzen der Varroen; im englischen Grooming genannt. Dadurch haben die Bienen wieder eine Überlebenschance in freier Wildnis.
Viele Grüße
Martin
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